|
 |
|
| |
|
 |
| Kurs |
Vortag |
Veränderung |
Datum/Zeit |
| - |
- |
0 |
0 % |
/ |
| |
| ISIN |
WKN |
Jahreshoch |
Jahrestief |
|
|
- |
- |
| |
|
|
| |
|
|
| |
GILDEMEISTER kaufen 22.03.2010
Bankhaus Lampe
Düsseldorf (aktiencheck.de AG) - Gordon Schönell, Analyst vom Bankhaus Lampe, stuft die GILDEMEISTER-Aktie (ISIN DE0005878003 / WKN 587800) weiterhin mit "kaufen" ein.
Am Freitag habe GILDEMEISTER die 2009er Zahlen im Rahmen einer Analystenkonferenz näher erläutert (vorläufige Zahlen seien bereits Mitte Februar veröffentlicht worden) und einen Ausblick auf das kommende Geschäftsjahr gegeben.
Belastet worden seien die Zahlen durch Restrukturierungsaufwendungen in Höhe von 40 Mio. EUR. Entlastet worden seien sie durch die Auflösung einer Rückstellung im Solarbereich in Höhe von 13 Mio. EUR. Diskussionspunkt sei der negative FCF von 101 Mio. EUR (ohne Aktienerwerb an Mori Seiki) gewesen, infolge von Verschiebungen von Zahlungseingängen im Solargeschäft in das erste Halbjahr 2010 (ca. 75 Mio. EUR) und verzögerten Auslieferungen und Zahlungen im Maschinengeschäft. Die Quote WC/Sales sei in 2009 auf 41% gestiegen (Vorjahr: 27%). Für 2010 strebe GILDEMEISTER wieder einen positiven FCF an (Bankhaus Lampe-Erwartungen: 35 Mio. EUR).
Das erste Halbjahr 2010 werde mit Verlusten enden, da der Auftragsbestand im Werkzeugmaschinengeschäft stark gesunken sei (251,0 Mio. EUR Ende 2009 vs. 566 Mio. EUR Ende 2008). Der Auftragseingang in diesem Bereich entwickle sich aber gut, so dass im zweiten Halbjahr wieder mit Erträgen aus diesem Bereich zu rechnen sei. Zudem werde der überwiegende Umsatz aus dem Solargeschäft im zweiten Halbjahr anfallen. Insgesamt sehe die Gesellschaft den Umsatz in 2010 bei über 1,2 Mrd. EUR. Vorrangiges Ziel sei es, einen Verlust zu vermeiden.
In 2011 würden die Ergebnisse dann wieder deutlich besser ausfallen. Gründe dafür seien der anziehende Markt für Werkzeugmaschinen (2011 und 2012: +22% getrieben durch die BRIC-Staaten) sowie die Expansion GILDEMEISTERs (Russland und USA). Damit halte es die Gesellschaft für möglich, dass bereits in 2012 wieder die Umsätze aus 2008 erzielbar seien. Aber aufgrund der Restrukturierungsmaßnamen mit einer besseren Ertragskraft. Die Analysten seien hier aktuell etwas vorsichtiger.
Die Analysten hätten ihre Schätzungen für 2010 reduziert (EPS: 0,35 EUR vs. 0,05 EUR), da ihre Prognosen für das Werkzeugmaschinengeschäft zu optimistisch gewesen seien. Zudem falle das Finanzergebnis in 2010ff durch die neu ausgehandelte Finanzierung schwächer aus. Dies betreffe auch die 2011er Analystenschätzungen. Allerdings würden sich die Auftragseingänge gut entwickeln, was sich dann ab der zweiten Jahreshälfte auch in den Umsätzen zeigen werde. Die prognostizierten Wachstumsraten würden eine rasche Erholung der Branche erwarten lassen.
Daher lautet das Rating der Analysten vom Bankhaus Lampe für die GILDEMEISTER-Aktie trotz Reduzierung ihrer Schätzungen unverändert "kaufen". Ein Augenmerk müsse auf den FCF gerichtet sein. Aber auch hier könne erst in der zweiten Jahreshälfte mit einem positiven Niveau gerechnet werden. Das Kursziel werde nach wie vor bei 14,50 EUR gesehen. (Analyse vom 22.03.2010) (22.03.2010/ac/a/d)
|
 |
|
|
 |
|
|
| |
|